HUSUM, 13. September 2019

Branche trotzt auf HUSUM Wind schwierigem Marktumfeld

Aussteller melden Geschäftsabschlüsse von der Messe und ziehen insgesamt positive Bilanz / Hohe Anzahl von Start-ups zeigt Innovationspotenzial im Bereich neuer Technologien und Geschäftsfelder
Husum | 13. September 2019 – In Husum geht die HUSUM Wind 2019 zu Ende. Die Fachbesucher nutzten die vier Messetage, um sich über technische Innovationen und Produkte von rund 600 Ausstellern aus 25 Ländern zu informieren.

©neowa: Geschäftsführer Frank Kroll  im Gespräch mit der Präsidentin des BEE Dr. Simone Peter
©neowa: Geschäftsführer Frank Kroll im Gespräch mit der Präsidentin des BEE Dr. Simone Peter

Der Fokus der Messe lag dabei auf dem deutschsprachigen Kernmarkt. „Wir sind mit der Anzahl und Qualität von Ausstellern und Fachbesuchern sehr zufrieden“, zog Arne Petersen, Geschäftsführer der Messe Husum & Congress, ein positives Fazit. „Die Besucherzahlen sind trotz der aktuellen Marktsituation überraschend stabil im Vergleich zu 2017.“ In einer schwierigen Zeit, in welcher die Branche kräftigen Gegenwind spüre, hätten auch die Aussteller entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit ihrer Präsenz auf der HUSUM Wind Zuversicht in den Kernmarkt demonstriert.
„Die Branche hat geliefert, sie ist klar zur Wende“, bilanzierte Petersen die Messe. Hermann Albers, Präsident des Bundesverband Windenergie, ergänzte: „Die HUSUM Wind hat auch in ihrem dreißigsten Jahr eine sehr große Anziehungskraft. Mit starken Innovationen aus allen Bereichen des Wertschöpfungsnetzwerks haben die Unternehmen gezeigt, welches Potenzial in der Windenergie steckt.“ Erfreulich ist auch der Zuspruch internationaler Aussteller und Besucher, die Interesse am Know-how des deutschen Windenergiemarktes gezeigt haben. Matthias Zelinger, Geschäftsführer VDMA Power Systems, sagte, es sei in den fünf Messehallen mit Blick auf die Zukunft „deutlich geworden, was Windkraft weit über das Stromsystem hinaus zu Klimaschutz und nachhaltiger Energieversorgung beitragen kann“.

©neowa: Mit großem Interesse verfolgen die Besucher der Messe die Ausführungen von Mika Lange (neowa) zum Thema Wertschöpfungskette und Stoffstrommanagement.
©neowa: Mit großem Interesse verfolgen die Besucher der Messe die Ausführungen von Mika Lange (neowa) zum Thema Wertschöpfungskette und Stoffstrommanagement.

Das Potenzial für neue Produkte und Geschäftsmodelle spiegelte sich auch in der Zahl der Teilnehmer am Forum „Junge Innovative Unternehmen“ dieses Jahr wider. Mit 24 teilnehmenden Start-ups gehörte die Plattform auf der HUSUM Wind zu den Top Ten unter den JiV-Foren bundesweit. Die HUSUM Wind bestätigte darüber hinaus ihren Ruf als Verkaufsmesse. Unternehmen meldeten Geschäftsabschlüsse direkt von der Messe sowie gute Kontakte und Gespräche, besonders am zweiten und dritten Messetag. So wurde bereits am ersten Tag ein Vertrag über vier Windkraftanlagen mit jeweils 3,6 MW Leistung geschlossen. Bis die Tore der Messe sich heute schließen, wird damit gerechnet, dass an die 18.000 Fachbesucher die HUSUM Wind besucht haben werden.
Der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, hatte die Fachmesse, die am Donnerstag ihr 30-jähriges Bestehen feierte, mit einer Ruck-Rede eröffnet. Von der Messe war seitens der Landesregierung, die mit dem gesamten Kabinett auf der Messe vertreten war, und den Branchenverbänden ein deutliches Signal Richtung Berlin gesendet worden.
Die nächste HUSUM Wind findet in zwei Jahren statt, und zwar vom 14. bis 17. September 2021. Dann sollen die Sonderthemen der diesjährigen Messe, Wasserstoff, Digitalisierung und Repowering, noch weiter geschärft werden.

Mit freundlicher Genehmigung © www.husumwind.com


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