neowa in der Presse


Radio Bremen Eins, Der Vormittag (Butenunbinnen), 4.September 2018, 11:45 Uhr

Raten Sie mal, was dieser Haufen früher war!

© neowa GmbH - GFK-Recycling
© neowa GmbH - GFK-Recycling

Die Firma Neocomp in Bremen recycelt ganz speziellen "Müll". Hier wird geschreddert, was früher mal 40 Meter lang und zehn Tonnen schwer war.

 

Irgendwann kommt fast alles mal auf den Müll, auch die ganz großen Sachen. In diesem Fall lohnt sich sogar das aufwendige Recyceln. Denn alte Windanlagen stecken voller wertvoller Materialien. Außerdem hat ein durchschnittlicher Windrad-Flügel einen größeren Brennwert als die gleiche Menge Holz. Bei der Firma Neocomp im Bremer Westen hat man sich auf die Zerlegung der Ungetüme spezialisiert.

 

Dreimal warnt die Anfahrhupe, wenn der Querstromzerspaner eingeschaltet wird. Er ist das Herzstück der Anlage, die glasfaserverstärkte Kunststoffe klein macht. Doch los geht es heute schon vor der Halle. Dort werden die bis zu 45 Meter langen Flügel der Länge nach hingelegt und dann zersägt. Das Sägeblatt hat einen Durchmesser von ungefähr 1,20 Meter. Es entstehen schranktürgroße Teile.

Danach kommen die Teile in eine Maschine mit großen Ketten. Die zwei wuchtigen Ketten mit jeweils drei Gliedern wirbeln durch den zylinderförmigen Behälter. So werden die Windradstücke dann sozusagen mit grober, brachialer Gewalt klein geschlagen, und dann bleibt nur noch geschnipseltes Zeug über.

In einer speziellen Maschine werden die Stücke zerkleinert. Letztlich bleiben unter anderem ganz kleine Glasfaserstäbchen übrig. Sie haben durch das Plastik und die Klebstoffe hervorragende Brenneigenschaften. Die Energie wird bei der Zementherstellung gebraucht. Übrig bleiben zudem Sand und Glas, die als Rohstoff für Zement genutzt werden.

Das Recycle-Verfahren für Windanlagen ist aufwändig und teuer, auch wenn bei Neocomp nur drei Mann pro Schicht arbeiten. Ab 2021, wenn die 20-jährige Preisgarantie für Windstrom wegfällt, wird das Geschäft voraussichtlich richtig brummen. Dann werden viele Alt-Anlagen abgebaut und durch neue, größere Anlagen ersetzt.

Quelle: https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/wissen/recycling-windrad-neocomp-100.html (12.09.2018)

> Nachlesen im Originalbeitrag



Deutsche Welle TV im Juli 2018

Wie Windkraftanlagen recycelt werden

Die Entsorgung von alten Windturbinen ist ein großes Problem - sie sind nicht nur tief in den Boden eingebettet, sondern sie loszuwerden, setzt gefährlichen Staub frei. Jetzt hat eine Firma in Deutschland eine Möglichkeit entwickelt, die Rotorblätter zu recyceln.

> Link zum TV-Beitrag

© BUTENHOFF – Windkraftanlagen-Recycling mit neocomp
© BUTENHOFF – Windkraftanlagen-Recycling mit neocomp

Kreiszeitung am 15.09.2016

Rotorblätter und Spuckstoffe

© Sussex. Neocomp-Betriebsleiter Victor Maier greift in einen Berg von Ersatzstoffen – die Hand steckt vorsorglich aber in einem Plastikbeutel.
© Sussex. Neocomp-Betriebsleiter Victor Maier greift in einen Berg von Ersatzstoffen – die Hand steckt vorsorglich aber in einem Plastikbeutel.

Bremen - Von Ralf Sussek. Nach einjähriger Entwicklungs- und Tesphase hat die Neocomp GmbH eine Aufbereitungsanlage für glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) in Betrieb genommen, mit der ein umweltgerechter und geschlossener Verwertungskreislauf entsteht – und damit nach eigenen Angaben ein in Europa einzigartiges System.

 

> lesen Sie hier den ganzen Artikel



Sat. 1 regional am 15.09.2016

Bremer Firma entwickelt neues Verfahren für Glasfaser-Recycling

von Array. Surfbretter, Fensterverkleidungen, aber auch die Flügel von Windkraftanlagen werden aus glasfaserverstärktem Kunststoff, abgekürzt GFK, gefertigt. Der universelle Baustoff hat aber einen ganz großen Nachteil, denn GFK-Abfälle sind Sondermüll und auf Deponien dürfen sie schon seit zehn Jahren nicht mehr gelagert werden. Eine Bremer Firma hat jetzt ein neues Verfahren zur Wiederverwertung entwickelt. Herzstück des Verfahrens ist ein riesiger Schredder. Er produziert winzige Glasfaserteile, die dann an ein Zementwerk geliefert werden. Dort werden die Fasern verbrannt und ihre Asche ersetzt den Sand im Zement. 40.000 Tonnen GFK pro Jahr will die Bremer Firma neocomp so recyclen. Dass sich der aufwendige Prozess lohnt, liegt daran, dass es für Produzenten von glasfaserverstärktem Kunststoff immer schwieriger wird, ihre Abfälle überhaupt zu entsorgen.

 

> Sat.1-Filmbeitrag

Radio Bremen am 15.09.2016

Einmaliges Recyclingverfahren von Windkraftanlagen

buten un binnen Magazin - von Anna Berkhout. Windkraftanlagen wandeln Wind in Strom um. Das ist an sich gut für die Umwelt. Wenn die Anlagen allerdings ausgedient haben, entsteht Müll, viel Müll. Dort hat die Bremer Firma Neocomp GmbH eine Marktlücke entdeckt und ein europaweit einmaliges Recyclingverfahren für Windkraftflügel entwickelt.

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